Saatgutbehälter | Vereinzelung | Schare

Säaggregat ED Classic (1) ED_Classic_P8120006_d1_150828

Classic-Säaggregat

AMAZONE Säaggregate sind kompromisslos auf hohe Prä­zision bei geringem Wartungsaufwand konstruiert. Die einfache Handhabung spart Rüstzeiten und erhöht die Arbeitsqualität. Ausgestattet sind die Säaggregate mit einem 60-l-Saatgutbehälter. In der Profi-Elektronik ist optional eine Füllstandskontrolle erhältlich.

Das Classic-Säaggregat eignet sich für die Saat von Mais, Sonnenblumen, Bohnen, Erbsen, Baumwolle usw. nach dem Pflug. Die Fallhöhe beträgt beim Classic-Aggregat nur 100 mm. Das sind beste Voraussetzungen für eine hohe Standgenauigkeit, für eine gute Ablage und hohen Feldaufgang. 

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Contour-Säaggregat

Laufruhig für präzise Ablage

Das AMAZONE Contour-Säaggregat eignet sich hervorragend zur Mulchsaat und zur Pflugsaat. Herausragendes Merkmal des AMAZONE Contour-Säaggregat ist die tief liegende Vereinzelung mit einer Fallhöhe von nur 140 mm. Die aufwendige Schartechnik erzeugt eine Säfurche, die nahezu frei von organischem Material ist. Weil das Säschar die Räumscheibe unterschneidet, wird eine gut rückverfestigte, keilförmige Furche ausgebildet.

Das sind optimale Voraussetzungen. Unter sehr leichten und sandigen Bodenverhältnis, kann ein zusätzliches Trag­rad an das Contour-Säschar montiert werden, um ein zu tiefes Einsinken in den Boden zu verhindern, somit kann die Ablagetiefe deutlich besser gehalten werden.

Das Contour-Säaggregat führt sich über ein Längstandem, das sich auf eine einseitig angeordnete vorlaufende Druckrolle und hinten auf eine V-Druckrolle oder Walkgummi­reifen abstützt. Die Einflüsse der Bodenoberfläche auf die Laufruhe des Aggregates sind daher stark verringert. Große Kluten lassen das Aggregat nicht springen, sondern es läuft sanft darüber hinweg. Die Änderung der Ablagetiefe aufgrund einer unebenen Bodenoberfläche wird ebenso äußerst gering gehalten.

Die vordere Druckrolle ist bewusst nur einseitig ausgeführt, damit die durch das Düngerschar aufgeworfene Erde keine zusätzlichen Aggregatsbewegungen erzeugt. Durch die Aufhängung im Längstandem kann sich einerseits das ­Aggregat optimal an die Feldkontur anpassen, andererseits behält es bei hohen Fahrgeschwindigkeiten und rauem ­Boden eine große Laufruhe. Beide Faktoren führen zur ­optimalen Standgenauigkeit mit exakter Ablagetiefe. Die Lastverteilung auf die beiden Druckrollen im Längstandem ist einstellbar. Je nach Bodenverhältnissen und Zustand kann immer der richtige Arbeitsbereich gefunden werden.


1. Einscheiben-Düngerschar
2. Säschar mit Schneidscheibe
3. Furchenformer mit Vereinzelung
4. Saatandruckrolle
5. V-Andruckrolle alternativ: Walkgummireifen

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EnviroSafe Airkit

EnviroSafe Airkit

Die Saat von gebeiztem Maissaatgut mit der verbreiteten und bewährten pneumatischen Unterdruck-­Sätechnik ist seit 2009 in zahlreichen Regionen der Welt nur noch mit geeigneter Abluftführung ­genehmigt. Dies schützt Mensch und Umwelt vor mit Spuren von Beizmitteln belasteter Abluft. Das AMAZONE Airkit wurde vom Julius-Kühn-Institut (JKI) geprüft und erfüllt alle gestellten Ansprüche und ist als wirksame Schutzmaßnahme anerkannt

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Vereinzelung – Genau, sicher, einfachste Einstellung

Saugluftprinzip der Vereinzelung

AMAZONE Einzelkorn-Säaggregate arbeiten nach dem Saugluftprinzip. Die mechanisch (ED Special) oder hydraulisch (ED Super) angetriebene Vereinzelung der Körner erfolgt über einen ­Abstreifer und bietet erhebliche Vorteile, weil sie nahezu unabhängig von der Geschwindigkeit und der Kornform ist. Die Besonderheit bei AMAZONE Einzelkorn-­Säaggregaten liegt in der Vereinzelungsscheibe. Durch den Unterdruck werden die Körner an die Noppenbohrungen gezogen und dem Abstreifer zugeführt. Die Noppenbohrungen haben eine Rührwerksfunktion, weil sie über die Scheibenoberfläche hinausragen und somit Bewegung in den Saatgutbehälter bringen. Die Noppenbohrungen sind konisch ausgeführt, deshalb können Bruchkornanteile sie nicht verstopfen. Der Überstand der Noppenbohrung gegen­über der Vereinzelungsscheibe sorgt dafür, dass das Korn die Scheibe im freien Fall verlässt, ohne eventuell die Scheibe nochmals zu berühren. Das ist besonders wichtig für die Ablagegenauigkeit.

Die AMAZONE Abstreifertechnik ist deshalb so vorteilhaft, weil sie sich einfach einstellen lässt. Nur 5 Stufen reichen völlig aus, um bei den jeweiligen Saatgütern ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Abstreifereinstellung ist nachweislich unempfindlich gegenüber Kornform und Geschwindigkeit. 85 % aller zurzeit auf dem Markt befin­d­lichen Maissorten lassen sich auf ein und derselben Abstreifereinstellung vereinzeln!

Zur Kontrolle dient ein großes Kontrollfenster und/oder ein im Gehäuse positionierter Optogeber. Er dient zur Korn­erfassung auf der Vereinzelungsscheibe. Ist aufgrund eines Fehlers die Abweichung höher als 10 %, wird eine Fehlermeldung auf dem Terminal angezeigt.


1. Abstreifer
2. Kontrollöffnung
3. Optogeber
4. Auswerfer
5. Restentleerungsklappe
6. Entleerungsklappe
7. Reduzier­klappe

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Hochwertige Kunststoffbauteile und optimale Abdichtung

Hochwertige Kunststoffbauteile unterschiedlicher Materialpaarungen sind verantwortlich für eine hervorragende Abdichtung zwischen Saugniere und Vereinzelungsscheibe. Die Paarung der verschiedenen Materialien ­garantiert eine hohe Standzeit mit optimaler Abdichtung.


1. Freier Fall
2. Optimale Abdichtung

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Präzise Ablage für höchste Erträge und Effizienz

Nach dem berührungslosen Abfallen der Körner stellt ein nachgeschalteter Auswerfer sicher, dass die Noppenbohrung absolut frei ist. Die Bauweise des Vereinzelungsmechanismus ermöglicht die geringe Fallhöhe von nur 100 mm beim Classic-Aggregat und 140 mm beim Contour-Säaggregat. Eine wichtige Voraussetzung für die präzise Ablage.

Zahlreiche Vereinzelungsscheiben lassen die Saat von Mais, Sonnenblumen, Raps, Zuckerrüben, Hirse, Baumwolle usw. zu. Je Kultur sind sogar mindestens 2 Vereinzelungsscheiben mit unterschiedlichen Lochgrößen für eine optimale Einstellung verfügbar. Die Kunststoffvereinzelungsscheiben sind schnell zu tauschen und äußerst preiswert.

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Optionale Saatandruckrolle (1) ED6000-2C_Fendt_004_d1_141218

Optionale Saatandruckrolle

Nach der Ablage des Saatgutes in der vorgeformten Saatreihe wird dieses durch die Rolle angedrückt und bekommt so optimalen Bodenschluss. Dies sichert einen schnellen und sicheren Feldaufgang. Die Andruckkraft kann je nach Bedingungen in drei Positionen eingestellt werden. Unter sehr feuchten Bedingungen kann die Rolle sogar schnell und werkzeuglos komplett demontiert und geparkt werden.


1. Saatandruckrolle
2. V-Andruckrolle alternativ: Walkgummireifen

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Walkgummireifen (1) ED_Details_d0_kw_9076_d1_170811

Walkgummireifen

Für die Ausrüstung der Säaggregate stehen kugelgelagerte Walkgummireifen in verschiedenen Größen zur Verfügung. Der Walkgummireifen eignet sich bestens für die Maissaat nach dem Pflug in Verbindung mit vorlaufenden Zustreichern.

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V-Andruckrollen

Für die Ausrüstung der Säaggregate stehen V-Andruckrollen in verschiedenen Größen zur Verfügung. Sie werden vorzugsweise zur Mulchsaat bei Mais und Zuckerrüben eingesetzt. Über die Einstellung des Andruckwinkels, des Öffnungswinkels sowie der Öffnungsweite lassen sich die V-Andruckrollen optimal an die jeweiligen Bodenverhältnisse anpassen. V-Andruckrollen können mit und ohne nachlaufenden Zustreichern sowohl in gepflügten oder gemulchten Verhältnissen optimal arbeiten.

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Traktorspurlockerer

Beim Einsatz auf schweren Böden sind Traktorspurlockerer sinnvoll. Diese lockern festgefahrene Spuren hinter den Reifen auf. Die Stellung der Spurlockerer kann horizontal und vertikal eingestellt werden.

Je nach Bodentyp und Einsatzfall der Maschine kann der Spurlockerer mit verschiedenen Lockerungswerkzeugen ausgestattet werden. Die Überlastsicherung sorgt für eine gleichbleibende Auslösekraft in allen Zinkenpositionen.

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Weiterführende Links

Hier finden Sie weitere Informationen zur Sätechnik

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